
Michelin-Werke in Deutschland vor dem Aus: 1500 Arbeitsplätze bedroht
Der französische Reifenhersteller Michelin hat den drastischen Schritt angekündigt, drei seiner Werke in Deutschland zu schließen. Damit steht die Existenz von rund 1500 Arbeitsplätzen auf dem Spiel. Die Gewerkschaft IG BCE hat Alternativkonzepte angekündigt, doch betriebsbedingte Kündigungen scheinen unausweichlich. Dies ist ein weiterer Beleg für die zunehmende Krise der Reifenindustrie in Deutschland, die bereits durch die Schließungen von Goodyear und Continental ins Wanken geraten ist.
Sparmaßnahmen treffen deutsche Arbeitsplätze
Die betroffenen Standorte sind Karlsruhe, Trier und Homburg. Die IG BCE arbeitet an Alternativkonzepten, um die Produktivität an diesen Standorten zu steigern und somit möglichst viele Arbeitsplätze zu retten. Doch die Situation ist schwierig. Selbst der Versuch, einzelne Beschäftigte am Standort Bad Kreuznach unterzubringen, scheint nur begrenzt möglich, da auch dieser Standort mit einer schwankenden Auftragslage zu kämpfen hat.
Keine Sicherheit für die Mitarbeiter
Obwohl Michelin ankündigt, für die Menschen da zu sein, gibt es keine Klausel, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Dies zwingt die Gewerkschaft dazu, den Konzern in die Pflicht zu nehmen und einen Sozialplan zu fordern, sollte es keine Alternativen für die betroffenen Mitarbeiter geben. Die Aussagen der Konzernsprecherin und der Präsidentin der Michelin-Region Nordeuropa, Maria Röttger, lassen wenig Hoffnung aufkommen. Sie schließen betriebsbedingte Kündigungen nicht aus und sprechen lediglich von der Prüfung interner Beschäftigungsmöglichkeiten und der Inanspruchnahme einer Transfergesellschaft.
Deutsche Reifenindustrie in der Krise
Michelin zieht sich mit der Umstrukturierung aus der Herstellung von Lkw-Reifen in Deutschland zurück und verlagert ein Kundenkontaktzentrum von Karlsruhe nach Polen. Als Grund werden Konkurrenz durch Billigreifen aus Niedriglohnländern, Überkapazitäten und steigende Produktionskosten genannt. Dieser Schritt ist ein weiterer Tiefschlag für die ohnehin angeschlagene Reifenindustrie in Deutschland. Erst kürzlich hatte der US-Konzern Goodyear angekündigt, die Reifenproduktion in Fürstenwalde einzustellen und sein Werk in Fulda zu schließen. Davon sind rund 1800 Arbeitsplätze betroffen. Bereits im Jahr 2020 hatte Continental das Aus für ein Werk in Aachen angekündigt. Insgesamt könnten mit den Plänen von Goodyear und Michelin ein Drittel der zwölf Reifenwerke in Deutschland wegfallen.
Traditionelle Werte und deutsche Wirtschaft in Gefahr?
Es ist beunruhigend, dass traditionelle Industriezweige in Deutschland immer weiter schrumpfen und Arbeitsplätze verloren gehen. Es stellt sich die Frage, ob die aktuelle Politik genug unternimmt, um die deutsche Wirtschaft und den industriellen Sektor zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Es ist an der Zeit, dass die Regierung die Interessen der deutschen Arbeiter und der nationalen Wirtschaft in den Vordergrund stellt.
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